- Referenz
- Referenzwert der DGE/ÖGE für Erwachsene. Verglichen wird die Produktmenge plus die übliche Zufuhr aus der Ernährung, als Median für Frauen und Männer. Der Referenzwert deckt den Bedarf fast aller gesunden Erwachsenen; die DGE nennt keinen Optimalwert.
- BfR
- Das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR, schlägt vor, wie viel ein einzelnes Nahrungsergänzungsmittel pro Tag beitragen sollte. Verglichen wird nur die Produktmenge. Der Vorschlag ist bewusst konservativ, keine Toxizitätsgrenze und nicht rechtlich bindend.
- EFSA
- Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, kurz EFSA, leitet für viele Nährstoffe eine Obergrenze für die langfristige Gesamtzufuhr ab. Verglichen wird die Produktmenge plus die übliche Zufuhr aus der Ernährung. Für Magnesium gilt die Grenze nur für die Menge aus Nahrungsergänzung. Wo das EU-Recht eine verbindliche Höchstmenge nennt, zählt diese.
- Übliche Zufuhr
- Mediane der Nationalen Verzehrsstudie II, Erhebung 2005 bis 2007, ohne Nahrungsergänzungsmittel. Bevölkerungswerte, kein persönlicher Bedarf. Bei rein pflanzlicher Ernährung liefert die Ernährung praktisch kein Vitamin B12, kaum EPA und DHA und meist deutlich weniger Jod; dafür gibt es in Deutschland keine repräsentative Erhebung.
Datenstand September 2026: DGE/ÖGE Referenzwerte (Jod 2025), BfR Höchstmengenvorschläge 2021 bis 2025, EFSA Upper Levels Version 11 (2025), NVS II 24-Stunden-Erhebung (MRI 2013).